MS-Stiftung: Erfolgreicher Workshop in Graz
Am 24. Oktober 2015 fand die erste Veranstaltung der seit Mai 2015 tätigen MS-Stiftung Österreich (ÖMSG gemeinnützige Privatstiftung) statt: In Graz fanden sich rund 20 MS-Betroffene zu einem Workshop ein, der ganz der Patientenedukation gewidmet war. MS-Betroffene sollen anhand von anderen europäischen Beispielen sehen, wie sie sich selbst durch die Kraft der vielen für ihre Rechte als PatientInnen und BürgerInnen einsetzen können.

Die beiden Referenten aus Brüssel und Deutschland waren sehr berufen, von guten Beispielen zu erzählen: Christoph Thalheim leitet die europäische Plattform für MS, kurz EMSP. Helmut Geiger aus Stuttgart ist für die starke baden-württembergische Selbsthilfeorganisation „AMSEL“ als Vize-Direktor tätig. Beide berichteten von ihrer Arbeit und davon, dass MS-Betroffene europaweit zwar vor ähnlichen gesundheitlichen Herausforderungen stehen, aber je nachdem, in welchem Land sie leben, ganz unterschiedliche Lebenschancen haben. Eine starke Selbstvertretung, gemeinsam mit der Ärzteschaft, kann vieles zum Besseren verändern.

Das Seminar und die Botschaft der Vorträge kamen gut an, vor allem auch bei Gernot Loidl als Obmann der MS-Selbsthilfegruppe Bruck/Mürzzuschlag namens „Die neue Generation“ der die eigenen Kräfte der MS-Betroffenen verstärkt auch in der Steiermark besser bündeln und fokussieren möchte. Helmut Geiger von der „AMSEL“ Baden-Württemberg, EMSP-Direktor Christoph Thalheim sowie Dr. Ulf Baumhackl, Vorsitzender der ÖMSG gemeinnützige Privatstiftung und Mag.a Karin Chladek, Geschäftsführerin der ÖMSG gemeinnützige Privatstiftung wünschten Gernot Loidl am Rande des Workshops viel Erfolg.