Paraffinbäder bewirken Wunder für meine Hände
Einen herzlichen winterlichen Gruß aus Salzburg! Für das noch sehr junge Jahr 2017 wünsche ich viel Erfolg. Möge es uns Glück, Freude, Gesundheit und viel schöne fröhliche Zeit bringen – getragen von der Zuversicht und Geduld wenn’s nötig ist…
In Salzburg hat der Winter Einzug gehalten: Wald, Wiesen, Baum und Strauch tragen weiß – Winterzauber pur! Deshalb geht das Radlfahren zurzeit leider nicht und so bewege ich mich in Schrittgeschwindigkeit. Da spüre ich dann meine Knochen und Gelenke – unangenehm und lästig. Abnützung und Verschleißerscheinung, wie sehr sich meine MS auch gegen kalt und Winter sträubt, bleibt im Erahnten…
Aber für diese erstarrten Gelenkszustände habe ich meine Paraffinbäder: man taucht die Hände bis zum halben Unterarm in 45 Grad heißes Paraffin. Das wiederholt man zwei bis dreimal. Anschließend rastet man 25 Minuten lang mit eingehüllten Händen, ehe man den „Wachshandschuh“ abstreifen kann. Das mache ich zweimal wöchentlich. Ein Traumgefühl: ich kann meine Hände wieder zur Faust schließen, Gläser und Flaschen öffnen….
Ich freue mich, immer wieder festzustellen, dass mich meine MS auch „positiv“ beeinflussen kann. Sie lehrt mich, jetzt zu leben, jetzt zu genießen und nichts aufzuheben, was man jetzt erleben kann. Früher hätte ich neue bunte Vorhänge gemacht, da und dort was erneuert, obwohl es noch nicht nötig wäre. Jetzt schaue ich mir lieber Buntes und Schönes beim Reisen, im Theater oder beim Radfahren an!
Für 2017 habe ich schon viele Pläne: Ich werde eine Radtour mit einer Freundin nach Baden-Württemberg machen. Im Sommer fahre ich mit der Familie nach Kroatien. Und zwischendurch werde ich Theaterreisen nach Wien unternehmen.
Ich wünsche Euch allen, ebenso viel Freude, Kraft und die Möglichkeit, trotz Krankheit und Schmerzen zwischendurch so richtig zu leben, und das Leben so richtig zu genießen, gerade deswegen, weil es nicht immer möglich ist.